Besuch von Student:innen der Fachhochschule Fulda

Besuch von Student:innen der Hochchule Fulda

Die Orientierungsveranstaltung für die Erstsemester der sozialwissenschaftlichen Studiengänge mit den Schwerpunkten Interkulturelle Beziehungen, Sozialrecht sowie Interkulturelle Kommunikation und Europastudien an der Hochschule Fulda fand am 22. Oktober 2021 im Kulturhaus in Geisa statt.

Die Veranstaltung begann mit einem Grußwort von Prof. Dr. Hans-Joachim Reinhard, Dekan des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda, und Manuela Henkel, Bürgermeisterin der Stadt Geisa. In ihrer Rede betonte Henkel:

"Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. [...] Die Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, wir müssen sie bewahren und ständig für sie kämpfen. Das lernen wir besonders an historisch bedeutsamen Orten wie Point Alpha. Von diesem Ort, von den Menschen in der Region, den Zeitzeugen, ihren Berichten, ihren Erfahrungen und den Ereignissen, die hier stattgefunden haben, können und müssen wir lernen."

Im Anschluss daran hielt Sebastian Leitsch, Geschäftsführer der Point Alpha Foundation, einen Vortrag über die Geschichte und Bedeutung von Point Alpha.

Es folgte eine Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen, moderiert von Prof. Dr. Anne Schäfer, der Studiendekanin des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften. Die Zeitzeugen Berthold Dücker, ehemaliger Chefredakteur, Sabine Etzel, ehemalige Bewohnerin des Sperrgebiets, Thomas Wehner, ehemaliger Bundesgrenzschutzbeamter und Ortsbürgermeister von Günthers, und Bruno Leister, Autor der Monographie "Zur eigenen Sicherheit", berichteten über ihre persönlichen Erfahrungen und gaben spannende Einblicke in die Zeit des Kalten Krieges und das Leben an der innerdeutschen Grenze.

Anschließend stellte Prof. Dr. Claudia Wiesner, Mitglied des Vorstandes, das Point Alpha Research Institute e.V. vor und erläuterte dessen Ziele und Forschungsgebiete.

Nach einer Pause, die Gelegenheit zum Networking bot, wurden Führungen durch die Gedenkstätte Point Alpha organisiert. Die Teilnehmer besuchten das Haus an der Grenze und das US-Camp, wo sie weitere Diskussionen führten und sich mit der Geschichte und den Ereignissen des Ortes auseinandersetzten.

de_DEGerman
Nach oben scrollen